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Auf in den Angeltag...

WM 2008 Italien (Teil 2): Die Angeldurchgänge im Schnelldurchlauf:

Wir vermuteten, dass die Netzsektoren schwierig werden sollten. Daher positionierten wir sehr viele Helfer (und unsere Kameras) dort. Sie waren dann auch sehr schwierig! In Sektor A, in dem auch Boris Wagner fischte, ging der erste Durchgang komplett ohne Fisch zu Ende. In den gegenüber liegenden Sektoren lagen wir mit unserer Prognose goldrichtig! Der Fisch stand oben und unsere Jungs konnten dort super Fangergebnisse mit Pose und ganz langsam fallenden Bombarden erfischen.

 

Flotte Platzwechsel...
…sind hier gefordert.

Im nächsten Durchgang stand Boris auf der gegenüberliegenden Seite am Netz. Jetzt sollte er den Grund »abklopfen«. Das hatte noch keiner probiert und schlimmer als Null konnte es ja auch nicht werden. Gaaanz langsam (nur mit einem Finger an der Rollenkurbel) holte er die Schnur mit einem schweren Glaskörper über den Grund wieder ein. Und BUM! Der erste Biss war da! Ein Anhieb und Boris landete den ersten Fisch. Wir hatten also auch am Netz den Fisch gefunden und wussten wie wir ihn bekommen. Flott wurde die Info in den Sektor A getragen. Die Bereiche B und C liefen ja sowieso praktisch von selbst. Von nun an spielten wir mit in der großen Musik. Das Wetter wurde leider überhaupt nicht besser. Es goss in Strömen und vor allem Claus Feindt hatte Probleme mit der nassen Kälte. Er konnte so gar nicht sein Potenzial abrufen. Er war schlicht weg neben der Spur.

 

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