
Im Friedfischangeln kommt es sehr selten im Jahr vor, dass man alle deutschen Top-Angler an einem Gewässer beobachten kann.
Ein Termin war vom 24.04 bis 27.04.08 an der Geeste in der Nähe von Bremerhaven. Ich nutzte unter anderem auch mal die Gelegenheit, um mir das Handwerk der deutschen Experten genauer anzusehen.
Die Grundbedingungen waren für mich optimal! Das Treffen fand an einem Gewässer statt an dessen Art ich mich ganz sicher „autorisch“ am wohlsten fühle. Die Geeste kann als ein sehr heikles Gewässer beschrieben werden in dem die Fische laufend ihr Verhalten ändern. Das mussten auch Deutschlands beste Stipper bei ihrem Sichtungsangeln bemerken. Aber wer bei fangplatz.de öfter liest, der weiß, dass ich gerade diese Situation so liebe. Denn wenn die Spezies in Not geraten müssen sie ihr ganzes Können aufbieten ohne dabei zu „flunkern“.
Ich positionierte mich daher am Tag 1 (es wurden 6 Durchgänge an 4 Tagen gefischt) auf der anderen Gewässerseite und ließ das Treiben auf mich wirken, während ich am 3. Tag den Einem oder Anderen mal über die Schulter schaute. Die Situation zeigte sich für mich vor dem Angeln des 1. Tages schon am nordwestlichen Horizont. Da kam nämlich ein Tiefausläufer. So etwas sieht man an der Küste schon sehr früh und ich vermutete sofort, dass sich der Wind drehen könnte – tödlich für solche Flüsschen und dem Appetit der Bewohner.
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