Auch in Deutschland wird das Eisangeln immer beliebter. Das entdecken auch die Betreiber von Forellenseen, die immer häufiger eine „Eisangel-Saison“ ausrufen.
Ist das Eis dann dick genug (s. auch unsere Sicherheitstipps zum Eisangeln), kann das Angeln auf Winterforellen beginnen. Doch im Gegensatz zum Fischen am nicht zugefrohrenen See, ist man mit seinen Angelaktionen am Eisloch räumlich extrem eingeschränkt. Es ist nur das vertikale Angeln möglich. Wenn ihr das aber richtig anstellt, kommen auch hier die dicken Forellen an den Haken...
Geht es um das vertikale Angeln am Eisloch, dann sind uns unsere osteuropäischen Angelfreunde weit voraus. Gerade für die Eisangelei haben sie viele interessante Innovationen entwicklet. Die Bekannteste ist sicher die Mormyschka. Das ist ein dünner Haken, der mit bunten und unterschiedlich geformten Beschwerungen am Schenkel verarbeitet wurde. Diese Beschwerungen sorgen dafür, dass die Haken langsam und in unvorhersehbarer Richtung zum Grund fallen, wenn die Schnur vertikal nach gegeben wird. Einige beschreiben das Verhalten der Mormyschkas als typische Zuckmückenlarvenbewegungen im Wasser. Fakt ist, dass die Fische auf diese Bewegungen mächtig anspringen und das diese Angeltechnik für das Eislochangeln wie gemacht ist.
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