Nun dauerte es ca 20-30 Minuten, bis der erste Biss kam. Aber dann ging es Schlag auf Schlag. Rotaugen, Güstern und kleine Brassen stellten sich auf den Platz und man konnte wirklich sehr gut und regelmäßig Fische fangen. Allerdings waren die Kleinen schon etwas wählerisch. Der Köder musste sauber und ruhig geführt werden, sonst ging nichts.
Übrigens, in der Geeste gibt es auch die kleinen Wollhandkrabben. Wer nicht aufpasst und zu schwer fischt, wird sein Schehrenwunder erleben. ;-)
Das konnte uns heute natürlich nicht passieren. „Im Sommer hast du hier auch richtig schöne Brassen“ erklärte mir Harlad, als er mit der Polecup eine Erde-Zuckmückenlarven-Mischung zu Wasser brachte. Diese Edel-Portion machte sich sofort bei mir bemerkbar, denn jetzt fing Harald wieder die Fische, die ich vorher scheinbar sicher am Platz genagelt hatte. Also wird es beim Sichtungsangeln sicher nur mit Zuckies gehen. Da bin ich mir jetzt schon sicher!
