Als wir mit dem italienischen Forellenangeln (Tremarella-Angeln) vor einigen Jahren begannen, hatte ich lauwarme Sonnentage mit einem milden Herbst- oder Frühlingswind vor Augen. Aus diesem Tag-Traum wurde ich spätestens durch einen Anruf von Boris Wagner vom Angelpark Wagner gerissen, als er mir mit seiner ultimativen Art verkündete "die Eisdecke ist geschlossen und trägt! Komm her, wir gehen Eisangeln!".
Was man nicht alles für Freunde tut... Ich machte mich mit Jörg Iversen von Tubertini/Fishing Tackle Max auf den Weg ins Sauerland und kehrte am Ende als begeisterter "Eislochjäger" wieder zurück.
Das Gute an der Winterzeit ist, dass man sich am Morgen zu normalen Zeiten zum Angeln treffen kann. Jörg holte mich daher erst um 8 Uhr zum Eislochabenteuer ab. Uns stand eine 2-stündige Fahrt durch die arktische Kälte mit bis zu -15 Grad Celsius bevor. Jörg hatte extra Frostschutzmittel in die Scheibenwaschanlage gegeben damit wir die Salz-Schmiere von den Scheiben auch während der Fahrt absprühen konnten ohne dass uns die Düsen der Waschanlage laufend zu froren.
Pünktlich um 10 Uhr hatten wir unser Ziel, Lichtenfels im Sauerland, erreicht. Als ich die Füße vor die Wagentür setzte, dachte ich, dass ich in Sibirien angekommen war. Es herrschten mal lockere 20 Grad Celsius unter Null. Angst, dass wir in dem Eis auf dem See einbrechen konnten, hatte ich nun nicht mehr. Jetzt hieß es sich schnell warm anziehen und raus auf den See!
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