Nachdem ich euch im ersten Teil der kleinen Vorfach-Serie die Grundproblematiken bei vorgefertigten Vorfachprodukten erklärt habe, möchte ich in diesem Teil auch eine Lösungsmöglichkeit vorstellen. Speziell geht es um ein Hakenbindegerät und die Bindetechnik, mit der ihr wirklich optimale Knoten und Vorfachlängen bekommt. Das Gerät (oder diese Bindemethode) wird nahezu von jedem deutschen und vielen internationalen Top-Friedfischanglern verwendet. Also eigentlich Grund genug, sich das einmal ganz genau anzusehen...
Auf dem Angelmarkt gibt es viele Hakenbinder-Varianten zu bestaunen. Sei es das kleine elektrische Gerät, mit dem man mit einem leisen Surren einfach und schnell auch den kleinsten Haken einen Knoten verpassen kann oder das kleine Stäbchen, mit dem man "flott" mit geübter Hand einen Haken gebunden bekommt. Alle diese Geräte haben jedoch einen gravierenden Nachteil. Mit ihnen kann man von Bindevorgang zu Bindevorgang keine exakt gleichlangen Vorfachlängen erstellen. Außerdem fehlt ihnen die Möglichkeit sie z.B. auf einem Tisch fest zu installieren, was aber die Arbeit erheblich erleichtern würde.
Genau über diese Probleme haben sich die Spitzenstipper einige Jahre den Kopf zerbrochen und es sind die kuriosisten Geräte entstanden, von denen das von Michael Schlögl sicher eines der effektivsten geworden ist. Daher möchte ich es euch mit seiner Handhabung etwas genauer vorstellen.
Auf den ersten Blick sieht es schon etwas kurios aus. Auf einer Plattform befindet sich auf der einen Seite eine kleine Kurbel mit Klemme und einer Öse. Gegenüber der Klemme sind auf der anderen Seite einfache Metallstäbchen. In regelmäßigen Abständen wurden in die Platte Bohrungen eingebracht, in die die Stäbchen gesteckt werden.
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