Das Boloangeln fristete bis vor wenigen Jahren eher ein Nischendasein. Die Angeltechnik steckte die Masse der Angler immer gerne in die Ecke der Spezialtechniken der ganz speziellen Stippangler. Eigentlich etwas unverständlich, angeln die Italiener in ihren Flüssen mit den langen, beringten Ruten und den schweren Posen schon seit Jahren enorm erfolgreich auf Barben, Brassen, Karpfen, aber auch auf Salmoniden. Wer schier unerreichbare Angelstellen erfolgreich in der Strömung befischen möchte, kommt an dieser Angeltechnik eigentlich nicht vorbei.
Das zeigte sich in den letzten Jahren auch immer mehr beim Shimano-Cup am Silokanal. Waren im Herbst die Kopfstangen in der Überhand, so stellt sich für viele Angelstellen die Bolo-Rute als unausweichlich heraus. Denn am Rand patroullieren die Hechte und Barsche, die auf Brutsuche sind. Das macht die Fische auf den dort angelegten Futterplätzen unruhig. Hinzu kommt das klare Wasser, verbunden mit Sonnenschein. Die langen Kopfruten werfen Schatten auf die Wasseroberfläche, die ebenfalls eine gewisse Scheuchwirkung auslösen. Jetzt ist derjenige gut beraten, der die „Lange mit den Ringen“ zur Hand hat.
Genau für diese Angeltechnik haben wir euch ein nahezu perfektes Doppel aus Shimano-Produkten zusammengestellt. Es besticht, wie alles von Simano, durch eine enorme Performance in allen Bereichen.
Beim Boloangeln wird die Rute über den kompletten Angelzeitraum in der Hand gehalten. Denn der Köder möchte sauber geführt werden. Daher ist jedes Gramm, was wir bei den langen Ruten und Rollen sparen können, ein echter Mehrgewinn im Angelkomfort. Beim ersten Anheben fallen 100 Gr. Unterschied nicht ins Gewicht. Wer aber schon mal bei einem Bierkrug-Stemmen mitgemacht hat, der weiß, wie schwer ein 100 Gramm schwerer Bierkrug nach einigen Minuten werden kann. Und die Boloangel setzt ihr über Stunden ein...
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